[Review] Philips PicoPix 2450

[Review] Philips PicoPix 2450
September 10 13:31 2012 Print This Article

Auf der IFA hat Philips das neuste Mitglied in der PicoPix-Familie vorgestellt, wer hier fleißig mitliest, hat es sicher mitbekommen. In den Wochen vor der IFA hatte ich jedoch die Möglichkeit ein Mitglieder der PicoPix-Familie genauer unter die Lupe zu nehmen und zwar den PicoPix 2450. Philips bietet Projektoren in verschiedenen Größen an, dieser ist einer der Größten, von den Maßen, und trotzdem klein, handlich und kompakt. Jeder, dem ich den Taschenprojektor gezeigt habe, war sofort begeistert. Das erste Mal bin ich über diese Projektoren auf der IFA-Preview in München gestolpert und war sofort begeistert vom Konzept und nach mehreren Wochen spielen, muss ich sagen der Projektor ist einfach genial. Aber jetzt mal zum Produkt selbst.

Hier erstmal die wichtigsten Daten, dazu gibt es auch ein kleines Video:

  • Maße: 105x105x31,5 mm
  • Gewicht: 270g
  • Lichtquelle: RGB-LED (DLP Technologie) mit 30.000 Stunden Lebensdauer
  • Helligkeit: max. 55 Lumens
  • Focus: manuell über Wahlrad auf der Oberseite
  • Native Auflösung: 854×480 px
  • Kontrast: 1000:1
  • Diagonale: max. ca. 305cm; entspricht 120″
  • Akku: 2300mAh
  • Laufzeit: 2 Stunden bei Standard-Helligkeit
  • integrierte 1W Soundbar
  • integrierter Speicher: 2GB
  • Anschlüsse: 1x Stromversorgung, 1x SD-Kartenslot, 1x miniHDMI, 1x miniUSB Buchse; Audioausgang über 3,5mm Buchse

Hier findet ihr das offizielle Datenblatt mit weiteren Infos.

Im Lieferumfang befindet sich unter anderem ein Composite-Adapter Kabel, miniUSB Kabel, miniUSB zu USB Buchse-Adapter, Composite-Adapter, Netzteil, Tragetasche und Fernbedienung.

Hierzu gibt es ein kleines Unboxing-Video

Der Projektor lässt sich nahezu an alle möglichen Geräte anschliesen, die man sich vorstellen kann. Im Lieferumfang ist ein Composite-Adapterkable und eine USB-Adapterkabel enthalten. Mit dem Composite-Adapter, lässt sich jedes gerät anschliessen, welches über einen Composite-Ausgang verfügt, egal ob Spielekonsole, Laptop, DVD-Player,…usw… Es gibt auch noch ein VGA-Adapterkabel, welches aber separat im Shop bestellt werden muss. Mit dem USB-Adapter ist es möglich, USB-Sticks, externe Festplatten und sogar Smartphones an den Projektor anzuschließen und Bilder und Videos wiederzugeben. Für das iPhone wird eine separates Kabel benötigt, welches auch im Shop erhältlich ist. Um euer Smartphone anzuschliessen, benötigt ihr ein Smartphone, welches den Massenspeichermodus unterstützt. Das neue Galaxy SIII unterstützt diesen Modus leider nicht, da es auf einen anderen Modus baut. Um dennoch euer Samsung Galaxy SIII nutzen zu können, empfehle ich SGS3 Easy UMS.

Selbst getestet und funktioniert einwandfrei.

Und jetzt fragt ihr euch bestimmt was man damit so alles machen kann? Ehrlich gesagt! Jede menge, die Grenzen sind nur eure Phantasie. Habe den Projektor unterwegs schon oft benutzt. Die Bildqualität, ist wie bei jedem Beamer bei Dunkelheit besser als bei Tageslicht, aber dennoch gut erkennbar in Büroräumen. Somit kann er auch für Präsentation beim Kunden vor Ort benutzt werden ohne einen großen und klobigen Beamer mitzunehmen. Auch im Flugzeug macht sich der Beamer einwandfrei am Dachhimmel des Flugzeuges. Solltet aber vorher eure Sitznachbarn fragen, ob es sie stören würde. Man kann auf Häuserwände Bilder und Videos projizieren, was natürlich Nachts mehr Sinn macht 😉 und man kann den kleinen Beamer auch gerne beim Campen und Grillen benutzen. Wegen der integrierten Batterie und einer Laufzeit von gut 2h ist ein Film für den Taschenbeamer gar kein Problem.

PicoPix-CampenHabe das mit Freunden beim Campen getestet, alles war total spontan und ohne Vorbereitung, zumindest was den Einsatz des Beamers betrifft. Habe einfach ein weißes Betttuch, den PicoPix2450 und meine Jambox eingepackt und los ging es. Warum Jambox? Der Beamer hat zwar integrierte Lautsprecher, aber da nebenan auch noch im Zelt Musik gehört wurde und für eine größere Runde fand ich die Lautsprecher zu leise um ein gutes Filmerlebnis zu haben. Deshalb einfach über den 3,5mm Klinkenanschluss die Jambox verbunden und das Setup war perfekt. (wie ihr auf dem Foto erkennen könnt). Der Projektor hat auf der Unterseite auch ein Gewinde, dort könnt ihr ein Stativ einschrauben um für besser Standsicherheit zu sorgen.

Und was kann er noch? Mit einer speziellen Funktion lassen sich die Farben so verändern, dass sie auch bei nicht weißem Hintegrund ncoh die richtige Farbe haben. Desweiteren besitzt der PicoPix die Möglichkeit das Bild in alle möglichen Richtungen zu spiegeln, was je nach Standpunkt des Projektors auch sehr hilfreich sein kann.

Mit der eingebauten Dia-Funktion lassen sich Bilder automatisch wiedergeben und man kann bei Bedarf dazu auch noch Musik spielen lassen, welche sich entweder auf dem internen Speicher oder irgendeinem angeschlossenen Speicher befindet. So macht es Spaß hiermit seine Urlaubsfotos zu präsentieren.

Die Optik der Linse kann natürlich nicht mit einem der großen Beamer mithalten, da wäre das ganze preislich und von der Größe her nicht mehr machbar. So fehlen einige Möglichkeiten der Bildentzerrung, aber das hat mich nicht wirklich gestört in der ganzen Zeit.

Fokusiert wird über ein kleines Drehrad auf der Oberseite des Projektors, direkt über der Linse. Auf der Oberseite befindet sich auch ein Navigationspad, eine Ok-Tast und eine Zurück-Taste. Mit diesen Tasten lässt sich der Beamer auch ganz ohne Fernbedienung steuern.

Viele von euch denken vielleicht, dass die Auflösung zu gering sei und wo hier das Full-HD bleibt. Tja lasst euch gesagt sein, selbst bei dieser Auflösung macht es Spaß Videos und Bilder anzusehen.

Tja was soll man da noch viel Sagen, der PicoPix ist für mich einfach ein geniales Gadget und hätte Philips nicht auf der IFA einen neuen PicoPix vorgestellt, dann hätte ich jetzt schon einen zuhause. Jetzt heißt es warten auf den Neuen. Ansonsten absolut spitzenmäßiges Gerät. Eignet sich im Büro genauso wie zuhause oder bei Freunden. Durch den Akkubetrieb sind nahezu keine Grenzen gesetzt und hatte ihn wie oben schon geschildert auf meinem Flug nach Panama und auch in Panama im Einsatz.

Möchte mich auch nochmal recht herzlich bei Philips und ihrer PR-Agentur Panama PR bedanken für die Leihgabe des Gerätes.

Vielleicht ist euch dieser Taschenprojektor ja zu groß? Auch kein Problem! Philips hat noch weitere Modelle mit verschiedenen Größen im Angebot, schaut euch einfach mal hier um.

Noch Fragen? Einfach ab damit in die Kommentare…

Peter
Blogger at Mobtivity
I'm using multi-billion dollar satellites to find "tupperware" in bushes.
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