[Review] Lenovo IdeaPad U310

[Review] Lenovo IdeaPad U310
October 07 13:05 2012 Print This Article

Nachdem ich in letzter Zeit vermehrt mit Ultrabooks in kontakt gekommen bin, vorallem durch Intel mit der Blog-Hütte auf der CeBit und IFA, wurde es jetzt mal Zeit für mich, eines dieser Geräte genauer unter die Lupe zu nehmen. Lenovo hat mir dazu freundlicherweise das Lenovo IdeaPad U310 zur Verfügung gestellt, es ist ein preiswertes aber denoch nicht zu unterschätzendes Ultrabook bei dem auch die Optik überzeugt.

Lieferumfang:

Der Lieferumfang ist schlicht aber beinhaltet das wichtigste:

  • IdeaPad U310
  • Netz-Adapter mit Trafo
  • kleine Stofftasche für das Ultrabook

U310-1

Technische Daten (unseres Testmodelles)

  • Intel Core i5 Prozessor mit 1,7GHz (3te Generation Intel Prozessoren – Ivy Bridge)
  • 4GB RAM
  • 500 GB HDD
  • 13,3″ HD 16:9 Breitbild-Display (1366×768)
  • Stereo-Lautsprecher und Dolby Home Theater V4 Audiooptimierung
  • Integriertes Bluetooth und 802.11b/g/n Wi-Fi
  • Integrierte HD-Webkamera (720p) mit Gesichtsverfolgung
  • 333 x 225 x 18 mm
  • 1,7 kg leicht
  • Intel WiDi Technologie
  • bis zu 7 Stunden produktive Nutzung (Angaben von Lenovo)

Je nach Wunsch gibt es verschiedene vorgefertigte Konfigurationen, zwischen welchen man wählen kann, mehr dazu im Lenovo-Shop.

Verarbeitung & Design:

Bereits beim Auspacken und dem ersten Kontakt fühlte es sich gut an. Das Gehäuse besteht aus poliertem Aluminium und alle vier Ecken sind abgerundet. Auf der linken oberen Seite der Display Rückseite befindet sich das Lenovo Logo im Chrom-Look. Klappt man das Display auf, zeigt sich das große multifunktionelle Glas-Touchpad, die AccuType Tastatur mit den schwarzen Tasten und das Display. Alles in allem passt der gesamte Eindruck hier gut zusammen und man erhält ein Ultrabook welches etwas dem Macbook Pro bzw Macbook Air ähnelt. Die komplette Handballenauflage ist aus einem einzigen Stück Aluminium gefertigt. Im der linken oberen Ecke befindet sich der Power-Knopf, welcher beleuchtet ist und das Power-Logo wird imitiert als würde es aus lauter kleinen LED’s bestehen.

Auf der rechten Seite befindet sich ganz hinten der Anschluss für das Netzteil und am vorderen Ende finden wir einen USB 2.0 Anschluss und den kombinierten Kopfhörer/Mikrofon-Anschluss. Vorne, nicht ganz mittig, befinden sich die Status-LED’s für den Betriebszustand und Ladevorgang. Desweiteren finden wir vorne links einen SD-Kartenleser.

Auf der linken Seite ganz vorne ist eine kleine Öffnung für den Computer-Reset, dann direkt dahinter zwei USB 3.0-Anschlüsse, gefolgt von einem HDMI-out und einem Netzwerkanschluss. Zwischen Netzwerkanschluss und der OneKey-Rescue Taste, welche Cyberlink One-Key Rescue auf eurem Latptop startet, befindet sich noch die Lüfteröffnung.

Das IdeaPad ist in den Farben Pink, Blau erhältlich.

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Display:

Das Display macht einen soliden Eindruck und wenn man es an beiden Ecken mit den Händen anfasst und versucht es leicht zu verdrehen, bleibt es dank der Aluminumplatte stabil und verformt sich kaum. Mir fehlt es beim Display etwas an Helligkeit, vorallem in sehr hellen Umgebungen ist es etwas schwieriger abzulesen. Durch das Glossy-Display kann es hier auch zu vielen Spiegelungen kommen, vorallem bei Tageslicht in freier Natur. Die Schrift und die Farben sind jedoch klar und alles ist gut leserlich. Leider fehlt bekommt man hier auch keine ebenen Displayfront, aber trotzallem ist das Design auch hier gelungen, dank des umgebenden schwarz-glänzenden Rahmen.

Betrieb & Nutzung:

Die Bootzeit des ausgeschalteten Ultrabooks bis zum Windows Login Screen beträgt ca. 20 Sekunden. Optional kann diese noch verbessert werden, wenn man sich das Modell mit der integrierten 32GB SSD kauft. Mithilfe der BootShield-Technologie möchte Lenovo weiterhin konstante Bootzeiten gewährleisten, auch nach der Installation mehrere Programme.

Eine kleine Schwachstelle hat das IdeaPad aber. Erweckt man es aus dem Ruhezustand wieder, dauert es ca. 1-2 Sekunden bis einem der Login Screen angezeigt wird. Tippt man dann gleich los um sein Passwor einzugeben, werden die ersten 1-2 Zeichen nicht erkannt, je nachdem wie schnell man ist. Aber diese kleine Schwäche ist auch nicht wirklich ein Killer, da im normalen Betrieb alles hervoragend und flüssig läuft. Keine Probleme beim Laden von Programmen, selbst bei intensiveren Rechenaufgaben hält es immer noch fleißig mit.

Auch beim Sound gibt es hier keine Nachteile, man kann ohne weiteres einen kleinen Raum mit Musik beschallen und selbst bei maximaler Lautstärke hört sich alles noch recht gut an.

Mit der Tastatur konnte ich mich sehr gut anfreunden. Die Tasten sind leicht zu bedienen aber haben immer noch das nötige Feedback, damit man erkennt ob man wirklich getippt hat oder nicht. Hier fehlt mir nur noch eine Tastaturbeleuchtung, welche Nachts manchmal sehr hilfreich wäre, aber ich glaube nach längerer Nutzung kennt man die Sondertasten auswendig und braucht auch diesen “Stromfresser” nicht mehr. Besonders gut an der Tastatur finde ich, das die F-Tasten nicht standardmäßig sind sondern die jeweilige Funktion die auf diesen Tasten liegt. So kann man z.B. die Tasten F11 und F12 drücken um das Display heller und dunkler zu machen ohne aufwendige Tastenkombinationen mit der “FN”-Taste.

Und nun zum zweitwichtigsten Eingabemedium, dem Touchpad. Das Touchpad erlaubt nicht nur das Bewegen des Cursors sondern unterstütz auch Multitouch, so mit kann man die üblichen Zoom- und Drehgehsten auf dem Touchpad ausführen wie auf einem Tablet. Auch die dezentrale Positionierung des Touchpads ist durchdacht und passt hervoragend. Jedoch sollte man hier etwas acht geben, vorallem wenn man so große Hände hat wie ich, da man mit dem linken Daumenansatz gerne mal auf dem Touchpad liegen bleibt und möchte man dann den Cursor bewegen, kommt dies der Zoom-Geste gleich. Aber man kann sich auch bestimmt hieran gewöhnen. Für “Klicks” kann man das Touchpad entweder leicht antippen oder auch richtig drücken, welches dann auch das übiche “Klick”-Geräusch produziert. Durch die Benutzung dieser “Hardware”-Tasten für Rechts- und Linksklick, entsteht jedoch ein kleiner Spalt zwischen dem Glas-Touchpad und dem Aluminiumrahmen, hier kann dann Schmutz und Staub eindringen. Wie sich das jedoch auf die Langzeit auswirkt muss man abwarten.

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Fazit:

Bei einer UVP ab 699€, je nach Ausstattung, ist man mit diesem Ultrabook auf der sicheren Seite, es mag nicht das Schönste, Leichteste oder Dünnste sein, jedoch erhält man ordentlich Ausstattung für sein Geld. Auch im mobilen Einsatz konnte es total überzeugen und ich kann mich nicht beklagen. Auch vom Gewicht/Größenverhältnis finde ich es optimal, man kann das Gerät leicht mit sich herumtragen und es passt fast in jede Tasche. Auch vom Design bin ich sehr begeistert. Lenovo zeigt damit, dass man auch für wenig Geld ein gutes Gerät bekommen kann.

Peter
Blogger at Mobtivity
I'm using multi-billion dollar satellites to find "tupperware" in bushes.

Review Summary

4 out of 5
Design
4.5 out of 5
Qualität
4 out of 5
Ausstattung
4 out of 5
Bedienbarkeit

Ein gut gelungenes Ultrabook von Lenovo, welches durchaus überzeugen kann.

4.13 Good 4.13 out of 5
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